somewhere

There will be an english version!

Über die Weihnachtsferien bin ich nach Deutschland gefahren und genau wie meine Fahrt nach Umeå, zusammen mit Pauline, habe ich die Fahrt nach Hause mit dem Zug bestritten und einen Stop-Over als kleinen Urlaubsein- bzw. ausgang eingeplant. Die Uni hatte das Semester so geplant, dass pünkltich zum Ferienbeginn auch der Großteil der Veranstaltungen und Abgaben fertig wurde. Vielleicht schaffe ich es auch endlich mal an dieser Stelle ein paar Pläne hochzuladen. Leider hat das Semester nicht so erfreulich geendet, da ein großer, beziehungsweise kann man sagen, alle meine Lehrer die Uni auf Grund innerer Konflikte verlassen.

Mein Fahrt ging morgens um 5 Uhr in Umeå los, ich habe bei Freunden übernachtet, die auch eine kleine Party zum Semesterabschluss veranstaltet haben, entsprechend war die Nacht kurz, fast schon nicht vorhanden. Via Stockholm ging es nach Kopenhagen, eine Stadt, die mir vor allem als Fahrradstadt und städtebaulich durch Jan Gehl bekannt ist. Ich hatte das Glück bei Hanna, die ich über Ecken kennen gelernt habe zu übernachten (danke an dieser Stelle), Kopenhagen gehört ja nicht zu den günstigeren Städten, umso mehr ist es eine wunderschöne Stadt, die mich sogar in winterlicherer Tristess begeistert hat.

Da ich im kommenden Semester eine Bibliothek (im weitesten Sinne) planen soll, hat es natürlich super gepasst, dass Kopenhagen auch einige sehenswerte Bibliotheken besitzt. Darunter auch der “Black Diamond“, ein Erweiterungsbau der Dänischen Königlichen Bibliothek, entworfen vom dänischen Architekturbüro Schmidt, Hammer & Lassen, die auch die viel beachtete Dokk1 Bibliothek in Aarhus entworfen haben. Die Dokk1 setzt sich aktiv mit der Frage der Bibliothek der Zukunft auseinander, ein Thema was auch auch in meinem Bibliotheksentwurf eine Rolle spielt.

Die Cirkelbroen ist eine der neusten Brücken in Kopenhagen, einandergreifende Kreise bilden dabei die Plattform, die bei Schiffsverkehr horizontal nach oben gezogen werden. (Auch hier bei DETAIL)

Dieses Upcycling-Haus habe ich beim herumschlendern entdeckt, mit Upcycling-Tannenbaum. Wer weiß ob an das Konzept nicht klauen könnte 😉 Besonders die Idee für das Dach finde ich spannend für lowcost und temporäre Dachdeckung.

birdsDas waren auch schon die Eindrücke aus Kopenhagen, so richtig viele Fotos habe ich gar nicht gemacht, von Malmö, was ich auf dem Heimweg besucht habe gibt es gar keine Fotos, das nasskalte Wetter hat mich einfach nicht so motiviert, dafür gibt es dieses Rind/Bison/Ur-Ding als Ausgleich!

Zurück in Umeå, Anfang Januar war dann endlich mal Winter, die Temperaturen sind zwischenzeitlich auf -28°C gefallen, weiter im Norden wurden Rekordtemperaturen von -42°C gemessen, wie ich so gehört habe. Der zwischenzeitlich auch gefallene Schnee, auf Grund der tendenziellen Trockenheit nicht meterhoch, hat Umeå ein bisschen umgekleidet und ist seither auch nicht wegzudenken. Fahrradfahren geht erstaunlich gut, im Grunde ohne Einschränkungen wie ich finde. Einziges Problem ist der Reifendruck, der bei nächtlichen Temperaturen bis -26°C draußen und beheizten Fahrradräumen einfach flöten geht und meine hintere Fahrradnabe scheint die Temperaturen auch nicht zu vertragen, sie greift nicht mehr oder mit 2-3 Pedaldrehungen Verzögerung, was bei der Rücktrittbremse fatal sein kann. Ich habe momentan halt nicht das beste Rad in Umeå.

export-1 export-2Zum Abschluss noch ein paar Impressionen aus dem November!

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